Gallipoli, Salento, Mare, Posti Letto, Bed and Breakfast Gallipoli
Gallipoli - Bed and Breakfast "LA CASA DEL MARE"
B&B Gallipoli Vecchio - La Casa Del Mare

 

   
ITINERARI

Otranto - Santa Cesarea - Castro - Tricase - Leuca

OTRANTO:

Eine Rundfahrt an der adriatischen Küste des Salento sollte in Otranto beginnen, einer Stadt, die sofort mit ihrer Schönheit, mit ihrem Geheimnis und mit ihrer Geschichte von Fremdherrschaften, Epochen von abwechselnden Schicksalen und tragischen Ereignissen fasziniert und erobert. Otranto war zuerst eine messapische Ansiedlung, dann eine griechische Kolonie und danach römisch. Während des Mittelalters war die Stadt einem starken byzantinischen Einfluss ausgesetzt. In den Jahren 1000 - 1700 war sie unter der Herrschaft der Normannen, der Anjou, der Aragon und zuletzt der Spanier. Im Jahr 1480 hat Otranto sein dramatischstes Ereignis erlebt mit der Invasion der Türken, dem Zwang zur muselmanischen Religion und der Enthauptung von über 800 Bewohnern von Otranto, die ihren Glauben nicht verleugnen wollten. Wenn man durch die Straßen, durch enge Gassen, über Dorftreppen oder an den Stadtmauern entlang spaziert, fühlt man sich in eine ferne Vergangenheit versetzt. Der Besucher kann sich im Labyrinth der Passagen zwischen den Stadtteilen verlieren oder kann bei den Bastionen stehen bleiben, wo sich ein Panorama von besonderer Schönheit eröffnet. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die aragonische Burg, die Annunziata Kathedrale und die byzantinische San Pietro Kirche. Südlich von Otranto verläuft eine Straße, die eine absolut unberührte und wilde Küste von einer trockenen und felsigen Landschaft trennt, in der es nur wenig Vegetation gibt. Bei schönem Wetter kann man die albanischen Berge erkennen, die 70 Meilen entfernt sind. Zwei mittelalterliche Beobachtungstürme zeugen von der Angst, die die türkischen Invasionen bei den Bewohnern Otrantos ausgelöst haben.

SANTA CESAREA:
Santa Cesarea Terme ist für sein Thermalwasser bekannt und bietet einen Urlaub im Zeichen von Wellness, Kultur und Geschichte an. Die Stadt ist reich an antiken Villen von großem architektonischem Wert. Von den üppigen Pinienwäldern der Hügel aus kann man ein wunderbares Panorama genießen, das auch über eine kilometerlange Küste reicht. Die felsige Küste, reich an Klippen und prähistorischen Grotten, bietet bezaubernde Landschaften. Einen der schönsten Blicke hat man auf die kleine Bucht im Hafen von Miggiano, wo das Meer kristallklar und der Sand golden sind. Das milde Klima lädt von Frühling bis Winter zu einem angenehmen Urlaub ein. Die Besiedlung reicht in der Gegend von Santa Cesarea Terme bis zum mittleren Paläolithikum zurück, wie die Funde, die in der „Le Striare“ Grotte geborgen wurden, bezeugen. Wir empfehlen allen Touristen, die Grotten dieser Gegend zu besuchen: „La Zinzulusa“, von Land her erreichbar, die den Besuchern einen eindrucksvollen Anblick bietet wegen der Fülle ihrer Stalaktiten und Stalagmiten. In der „Romanelli“ Grotte wurden Knochen und Sgrafittomalerei gefunden, Figuren von Menschen und Tieren darstellend, die bis zum höheren Paläolithikum zurückreichen.

 

CASTRO:

Castro liegt in einer der schönsten Landschaften der ganzen Adria. Seine freundliche Atmosphäre, die Natur und die landschaftlichen Schönheiten machen aus dieser kleinen Ortschaft eine der begehrtesten des Salento. Hier ist der Kontakt zur Natur nah, die Felsspitzen, an manchen Stellen unzugänglich, heben sich von einem blauen und kristallklaren Meer ab. Die Landschaft mit üppiger Vegetation umfasst sanfte Hügel, die von kleinen Wegen durchzogen sind. Neben der Natur bietet Castro auch Geschichte an, die durch die aragonische Burg fortlebt und die auch an den Ursprung seines Namens erinnert: Castrum aus dem Lateinischen bezieht sich auf die Festungsanlage, auf die Kathedrale aus dem XII Jahrhundert, auf die byzantinische Krypta und auf all die anderen Monumente des charakteristischen mittelalterlichen Dorfes. Castro war eine der ersten Städte des Salento, die zum Rang einer Grafschaft erhoben wurden und eine der ersten, die zum Bischofssitz ernannt wurde. Castro Marina gleicht einem antiken Fischerdorf mit seinem charakteristischen Hafen, in dessen Nähe sich kleine Grotten befinden, die in die Felsen geschlagen wurden und den Fischern als Lager dienten. Wenn man die Küste bis zum kleinen Hafen entlang fährt, entdeckt man eine Landschaft von makelloser Schönheit wie die „Mucurune“ Spitze, eisige Quellwasser und die bekannten Grotten, die zwischen Olivenbäumen versteckt liegen.

 

TRICASE:

Es wird erzählt, dass es hier zwischen dem X und XI Jahrhundert drei Höfe gab und dass durch deren Vereinigung der erste Ortskern entstanden ist, dem der Name Tricase (tre case = drei Höfe) gegeben wurde. Dieser Zusammenschluss wurde notwendig, um sich vor den Angriffen der Barbaren und der Nachbarorte zu verteidigen. Wahrscheinlich wurde die Stadt im Jahre 1030 gegründet. Im Jahre 1480, infolge der Angriffe der Sarazenen entlang der Küste und im nahen Hinterland, siedelten viele Menschen aus der nahen Umgebung nach Tricase um. Auf diese Weise entstanden die Dörfer von Sant’Angelo, Santa Marina und Sant’Antonio. Um Tricase besichtigen zu können, muss man die Küste verlassen und wenige Kilometer landeinwärts in die Olivenwälder fahren. Dort gibt es die bekannte Vallonea Eiche, eine der wenigen übriggebliebenen Exemplare dieser Art, die durch ihre Größe und ihr Alter (zirka 700 Jahre) bewundert wird. Tricase ist ein schönes Städtchen mit einer bemerkenswerten Vergangenheit, von der seine Burg mit ihren Festungsmauern und Adelsgebäuden zeugt. Auch Tricase hat verschiedene Herrscher und die zerstörende Wut der Osmanen kennen gelernt. Sehenswert sind auch die Altstadt und die monumentale Piazza Pisanelli mit dem Fürstenpalast Gallone, der Hauptkirche und der San Domenico Kirche. Die Küste von Tricase erstreckt sich über zirka 8 Kilometer und umfasst zwei Orte: Tricase Porto und Marina Serra. Tricase Porto ist eine kleine geschützte Bucht nördlich von Pizzo Cannone, die sich von Torre del Sasso im Osten bis zum Vorgebirge del Calino im Westen erstreckt. Neben den kirchlichen Monumenten weisen wir auf das San Nicola Kirchlein hin, das dem Schutzheiligen von Tricase Porto gewidmet ist. Beachtenswert ist auch der Del Sasso Turm, der auf einem großen und erhabenen Felsen steht. Torre del Sasso liegt 116 Meter über dem Meeresspiegel und wurde zum Schutz von Tricase vor den Türken im XVI Jahrhundert erbaut. Marina Serra: Zwischen Tricase Porto und Marina Serra, einem Stück Küstenstraße mit vielen blühenden Oleandern am Straßenrand, die ein wundervolles Landschaftsbild schaffen, befindet sich noch eine natürliche Einbuchtung: der Canale del Rio oder Kanal „lu Riu“. Die Sage erzählt, dass der Canale del Rio vom Teufel in einer einzigen Nacht gegraben wurde. Dieses klare Gewässer mit seinen hohen Klippen ist von einzigartiger Schönheit und wird von zahlreichen Touristen aufgesucht.

 

SANTA MARIA DI LEUCA:

Es ist unmöglich, sich nicht im Horizont der zwei Meere zu verlieren, die sich an der äußersten Spitze Italiens treffen und zum Mittelmeer werden. Santa Maria di Leuca mit seinen prachtvollen Villen des neunzehnten Jahrhunderts ist einer der elegantesten und eindrucksvollsten Orte von ganz Apulien. Leuca ist die Perle des äußersten Zipfels Italiens und befindet sich in einem Küstenstück, in dem sich Klippen und kleine Sandstrände abwechseln. In diesem Küstenstück befinden sich historisch interessante Grotten, und das Meer ist hier ein richtiges Taucherparadies. Leuca, vom Adriatischen und vom Ionischen Meer umgeben, ist ein typischer Küstenort, der von der Fischerei und vom Tourismus lebt. Schon zur Zeit der Kreter, der Phönizier und der Griechen war Leuca bekannt, weil es eine wichtige Zwischenstation für den Seeverkehr zwischen dem östlichen und dem westlichen Mittelmeer war. Santa Maria di Leuca ist ein Bade- und Fischerort in einer zauberhaften Lage in der Bucht zwischen Punta Ristola und Punta Meliso. Sehenswert ist unter anderem die Wallfahrtskirche „Finis Terrae“, die auf der Spitze des Kaps steht. Von hier aus kann man den Hafen und den ganzen Ort überblicken. Die Säule, die der Wallfahrtskirche gegenübersteht, wurde 1694 von Laura Guarini, Dame von Alessano, errichtet.Auf seiner Spitze befindet sich die Marmorstatue der Madonna. Leuca ist mit einem guten Touristen- und Fischerhafen ausgestattet, wundervolle Villen im Jugendstil ergänzen diesen wunderschönen Küstenort.

 

 
 
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